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Wirtschaft & Verkehr Chile

Mit einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 164 Mrd. US$ (2007, 10.000 US$ pro Kopf) zählt Chile zu denWirtschaft Entwicklungsländern mit mittlerem Einkommen. Nach dem Militärputsch von 1973 wurde der chilenische Sozialismus durch ein neoliberales, monetaristisches Wirtschaftsmodell abgelöst (Reprivatisierung, Öffnung gegenüber dem Weltmarkt und dem Auslandskapital, Abbau des Staatssektors). Erste Erfolge (Wirtschaftswachstum, Verringerung der Inflationsrate. Exportdiversifizierung) mündeten 1980 in einer wirtschaftlichen und sozialen Krise, ausgelöst durch sinkende Weltmarktpreise für Chiles wichtigstes Exportgut, das Kupfer, und steigende Rohölpreise. Erst Mitte der 80er Jahre konnte die Krise langsam überwunden werden.
Auch aufgrund dieser Erfahrung werden seit 1984 angestrebte Wirtschaftsziele in Dreijahresplänen festgehalten. Im Gegensatz zu anderen lateinamerikanischen Staaten gelingt Chile der Abbau der Auslandsverbindlichkeiten. Der Außenhandel konnte 2005 einen Überschuss von 9,4. Mrd. US$ verzeichnen.Die Inflationsrate belief sich 2007 auf 3%.


Industrie:

C
hile zählt zu den am stärksten industrialisierten Ländern Lateinamerikas. Über ein Viertel des BIP (29%) wird im industriellen Sektor zuzüglich der Bauwirtschaft erzeugt (Nahrungsmittel- und Textilindustrie, chemische, elektrotechnische und Schwerindustrie sowie Kraftfahrzeugherstellung).

Bergbau:
S
eit dem 19. Jh. ist Chile vom Bergbau abhängig. Reiche Bodenschätze befinden sich vor allem in den nördlichen Provinzen Atacama und Tarapacä. Chile ist der größte Kupferproduzent der Erde. Über 40% der Deviseneinnahmen stammen aus dem Verkauf von Kupfer. Im chilenischen Teil Ostpatagoniens und Feuerlands werden Erdöl und Erdgas gefördert.

Landwirtschaft und Fischerei:
Im Vergleich zu anderen lateinamerikanischen Staaten besitzt die Landwirtschaft in Chile eine verhältnismäßig geringe Bedeutung. Der Anteil am BIP lag 2006 bei 11%. Nur 23% der Gesamtfläche können landwirtschaftlich genutzt werden. Hauptanbauprodukt ist Weizen, gefolgt von Mais, Kartoffeln, Zuckerrüben, Wein und Reis. Für den Export sind Gemüse und Obst wichtig. Chile ist weltweit größter Exporteur von Tafeltrauben. Die Fischerei wird durch den großen Fischreichtum des Humboldtstroms begünstigt. Chile ist der größte Fischmehlexporteur der Welt.

Erwerbsstruktur:
D
ie niedrige Erwerbsquote von ca. 38% ist auf den geringen Umfang an Frauenerwerbstätigkeit und den hohen Bevölkerungsanteil von Kindern und Jugendlichen zurückzuführen. Im Bereich des produzierenden Gewerbes waren 2006 37,9% aller Erwerbspersonen beschäftigt, in der Landwirtschaft und Fischerei 18,6%, im Dienstleistungsbereich 18,6% und im Handel 12,8%. Die Arbeitslosigkeit betrug 2006 8%.

Außenhandel:
D
ie positive Handelsbilanz verdankt das Land hauptsächlich der Ausfuhr von Kupfer, Früchten und Holzprodukten. Wichtigste Handelspartner neben den USA sind Japan, Taiwan, China, Argentinien, Brasilien und die BRD.

 Verkehr

Straßennetz:
V
on dem 80.651 km (2007) langen Straßennetz sind 16.967 km befestigt, der Rest ist z. T. geschottert, aber nicht ganzjährig befahrbar. Das 3400 km lange chilenische Teilstück der »Carretera Panamericana« bildetdie Hauptverkehrsachse in Nord-Süd-Richtung. Der Bau der Südstraße »Carretera Austral« (ursprünglich »Ruta Presidente Pinochet«) wurde unter der Militärregierung 1978 begonnen und 1988 abgeschlossen. Sie setzt die »Carretera Panamericana« nach Süden um 790 km von Puerto Montt nach Coihaique fort.

Eisenbahn:
Die Eisenbahn befindet sich zu ca. 80% in staatlicher Hand und verfügt über ein Schienennetz von 9167 km Gesamtlänge. Verbindungengen bestehen zu den Nachbarstaaten Argentinien, Peru und Bolivien. Der Personenverkehr wird allerdings nur noch auf den Strecken Santiago-Valparaiso und Santiago-Puerto Montt durchgeführt.

Flugverkehr:
D
ie ehemalige staatliche Fluggesellschaft »Linea Aera Nacional« (LAN) wurde mittlerweile  privatisiert und gehört durch eine expansive Geschäftspolitik zu den drei größten und erfolgreichsten Airlines Lateinamerikas. In Santiago befindet sich der wichtigste internationale Flughafen neben Puerto Montt, Arica, Antolagasta und Punta Arenas.

Schiffahrt:
Aufgrund der extremen Nord-Süd Ausdehnung ist die See- und Küstenschiffahrt von großer Bedeutung. Valparaiso, Antofagasta, San Antonio, Talcahuano, Iquique, Arica und Puerto Montt sind die wichtigsten Häfen von Chile.

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