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Tier & Pflanzenwelt Chiles

Pflanzenwelt:
Aufgrund der Nord-Süd-Ausdehnung Chiles entspricht der Tier & PflanzenweltVegetationsverlauf der Klimaabfolge. Im Norden liegt die beinahe vegetationslose und wüstenähnliche Atacamaebene, nur an der Küstenkordillere gedeihen trockene Sträucher, Polster- und Hochgebirgspflanzen. Nach Süden folgen Zwergstrauchsteppen mit Hornsträuchern und Sukkulenten, an der Küste feuchtere Nebelwälder. Am Übergang zu den zentralen Beckenlandschaften und der Küstenkordillere gedeiht eine Trockenliebende Gebirgsvegetation.
Der einstige Hartlaubwald Zentralchiles wurde bis heute fast völlig in Kulturland umgewandelt. Südlich des Rio Bio-Bio folgt auf den sommergrünen subtropischen Laubwald der Kühlgemäßigte immergrüne Regenwald mit Araukarien und Südbuchen, der sich bis Westpatagonien erstreckt.

Tierwelt:
I
n der ostpatagonischen Steppe Südchiles leben Guanakos, Gürteltiere und Nandus.
Auf den Hochlandsteppen der nördlichen Anden leben Lama, Kondor, Alpaka. Der Chinchilla wurde durch Pelzjäger nahezu ausgerottet. Eines der beiden Wappentiere Chiles, der Andenhirsch Huemul, ist bis auf kleine Bestände ausgestorben, dagegen sieht man den Kondor noch häufig. In den südchilenischen Park- und Waldlandschaften ist der Puma anzutreffen. Gras- und Farnpflanzen bedecken die Osterinsel, deren Tierwelt bis auf einige Vogelarten ausgestorben ist.

Die Urwälder des Südens
S
üdlich des Rio Maule wird die Vegetation dichter. Hier begannen ursprünglich zunächst ausgedehnte, ber lichte Buchenhaine, dann der Urwald, vorwiegend aus Nadelhölzern, bis zum Rio Baker. In dieser Zone haben menschliche Eingriffe die natürliche Vegetation am stärksten verändert, so die Landnahme durch die Kolonisatoren, die Rodung der Wälder für die Viehzucht oder die Aufforstung mit gigantischen Kiefernplantagen. Dennoch finden sich hier ausgedehnte Waldgebiete mit Alercen, mit Araukarien, mit Roble, Lenga und Nire, der „wilde chilenische Wald". Der „wilde chilenische Wald" machte es den Eroberern nicht leicht. Sie kamen und staunten, mühten sich durch das Dickicht und suchten Namen für die unbekannten Bäume. Teilweise nahmen sie die Bezeichnungen der Indianer, teilweise die der europäischen Bäume, denen die chilenischen ähnlich sahen. So entstand eine ziemliche Begriffsverwirrung - ich versuche diese in der Tabelle links unten aufzulösen. Vor allem die unterschiedlichen Arten der Südbuchen lassen sich kaum trennen, auch weil das Deutsche dafür keine exakten Bezeichnungen kennt. Der Roble ist eigentlich eine Buchenart, die ersten Spanier nannten den Baum aber einfach Roble, spanisch Eiche. Die Urwälder des Südens lassen sich am leichtesten als immergrüne, kalte Regenwälder charakterisierten, mitunter werden sie auch als - Valdivianischer Regenwald" bezeichnet. Sie erstrecken sich bis in die patagonische Inselwelt hinein, fast bis nach Feuerland, aber dort finden sich mehr und mehr große Wälder, die nicht immer grün sind, sondern in den Herbstmonaten golden und rot glühen. Unter Naturschutz stehen die prächtigsten Baumarten des Regenwaldes: die riesenhaften, bis zu 4 Meter dikken und 70 Meter hohen, leider fast ausgestorbenen Alercen, deren hartes Holz von den Siedlern als Baumaterial für Dachschindeln geschätzt wurde, und die Araukarien, die wie die Alercen weit über 1000 Jahre alt werden können. Der meistens artenreiche Wald im Süden besitzt oft ein dichtes Unterholz aus Farnen, Fuchsienarten, Bambus und den typischen NaIca-Pflanzen, deren Blätter groß wie die des Rhabarber sind.

Der Süden von Chile ist die tierreichste Region des Landes. Hier leben die größten und kleinsten Vögel - Kondore und Kolobris, letztere sind häufiger zu sehen. Kondore wurden im 19. Jahrhundert gnadenlos von den Grundbesitzern gejagt und getötet - angeblich richteten sie im mittleren Chile große Schäden unter den Weidetieren an.

Andere Vogelarten sind die bekannten Schwarzhalsschwäne, Flamingos, Adler, Papageien, Kormorane und schließlich, ganz im Süden, auch Albatrosse und Pinguine. Kleintiere wie Hasen und Wildkatzen bevölkern die dichten Wälder, Füchse streifen durchs Gelände, ungiftige Schlangen- und andere Reptilienarten sind ebenso zu finden wie zahlreiche Insekten. Ganz selten ist der pudu, ein Zwerghirsch, der vorwiegend in der Region zwischen Chillan und Chiloe vorkommt. König der Tiere ist der Puma, auch leon, Löwe, genannt. Er kommt im gesamten Andengebiet vor. Der Puma kann über einen Meter lang werden, in der Höhe bis zu 60 Zentimeter. Er ist dunkelgelb, am Bauch etwas rötlich, auf dem Rücken am hellsten. Menschen brauchen den Puma nicht zu fürchten, es sei denn, er wird in die Enge getrieben oder ist verletzt. Vor der Küste leben nicht nur zahlreiche Fisch- und Krustentiere, darunter die centolla (Königskrabbe), sondern auch viele verschiedene Säugetierarten. Die Mähnenrobbe, lopo del mar, ist nicht so selten, viel seltener wird man einen See-Elefanten zu Gesicht bekommen. Delphine sind häufiger; sie sieht man oft von Booten bei der Fahrt durch die chilenische Fjordlandschaft im Süden oder auch bei der Überfahrt vom Festland.

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