ESSEN & TRINKEN: Typische Beispiele der einheimischen Küche sind Empanadas (Pasteten mit Fleisch, Geflügel oder Fisch und Zwiebeln, Eiern, Rosinen und Oliven), Humitas (gewürzte Maispaste in Maisblättern eingerollt und gekocht), Cazuela de Ave (Suppe mit Reis, Gemüse, Huhn und verschiedenen Kräutern), Bife a lo Pobre (Sreak mit Pommes Frites, gebratenen Zwiebeln und Spiegelei) und Parrillada (eine Auswahl von auf dem Holzkohlengrill gegrilltem Fleisch). Meeresfrüchte sind ebenfalls ausgezeichnet. Am bekanntesten sind die Hummer der Juan-Fernandez-Inseln. Abalonen, Seeigel, Venusmuscheln, Krabben und riesige Choros (Muscheln) werden auch oft angeboten.
Getränke: Chile ist für seinen Wein bekannt. Pisco ist ein starkes alkoholisches Getränk aus gepressten Trauben. Der süße braune Chicha und Aquardiente, ein Branntwein, werden ebenfalls aus Trauben hergestellt. Bier ist im ganzen Land erhältlich. NACHTLEBEN: Viele Hotels und Restaurants bieten Abendunterhaltung, außerdem gibt es zahlreiche andere Nachtklubs und Diskotheken. Spielkasinos gibt es m Vina del Mar, Pucon, Puerto Varas und Arica.
EINKAUFSTIPS: Schöne Andenken sind Textilien wie bunte handgewebte Ponchos, Pullover aus Lamawolle, Vicuna-Läufer und Kupferarbeiten. Günstig sind auch Halbedelsteine wie Lapislazuli, Jade, Amethyste. Agate und Onyx. SPORT: Baseball, Tennis, Volleyball. Hockey, Polo, Rugby, Fußball und Golf werden gern gespielt.
Wassersport: Tauchen, Bootsfahrten und Wasserski. Der Angelklub (Club de Pesca y Caza) stellt Angelscheine aus. Im Tal zwischen den beiden Gebirgsketten kann man braune Forellen fangen; Regenbogenforellen findet man eher im südlichen Landesteil.
Wintersport: Skisaison ist zwischen Juni und September. Der bekannteste Skiort ist Porrillo. SITTEN & GEBRÄUCHE: Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Die meisten Chilenen haben zwei Nachnahmen, bei der Anrede und im Schifsverkehr wird meisten, nur der erste benutzt. Die üblichen Höflichkeitsformen sollten beachtet werden. Einladungen in Privatwohnungen sind üblich, kleine Geschenke sind gern gesehen, Zwanglose, zurückhaltende Kleidung wird überall akzeptiert: Frauen sollten außerhalb der Urlaubszentren keine Shorts tragen. Trinkgeld: Restaurants und Bars berechnen 10% für Bedienung. Kellner erwarten weitere 10%. |