Die 1730 im damaligen Peru gegründete Regionalhauptstadt mit Bischofssitz liegt mit Anhöhen bis zu 600 m direkt am Meer. war einst Zentrum der Salpetergewinnung und ist heute wichtigster Hafen der Welt für den Export von Fischmehl. Im Salpeterkrieg kam Iquique 1879 zu Chile (endgültig 1883).
Während der erfolgreichen Zeit des Salpeterexports entwickelte die Stadt eine beachtliche Architektur im viktorianischen Stil, die im Stadtzentrum erhalten geblieben ist. Im historischen Viertel, das 1985 instand gesetzt wurde, befindet sich das Museo Naval, das an die große Seeschlacht Chiles gegen Peru und Bolivien erinnert. Eine Küstenstraße wurde neu errichtet.