Antofagasta 306.000 Einwohner (Jahr 2008) Die größte Stadt in Nordchile ist der wichtigste Hafen für den Export von Kupfer, das in der Atacamawüste abgebaut wird. Die um 1845 im damaligen Bolivien gegründete Stadt wurde im Salpeterkrieg von Chile annektiert. Ihr Wahrzeichen ist das 30 m hohe und 50 m breite Klifftor »La Portada«, das vom Meer im Lauf der Zeit aus dem nur schwach verfestigten Gestein ausgespült wurde. ADUANA: Das ehemalige Zollamt aus dem 19. Jh. repräsentiert die Architektur aus der Zeit, in der die Wüste in Besitz genommen wurde. Ursprünglich war das Gebäude als Verwaltungszentrum für die Minenarbeiter geplant. TORRE DEL RELIJ: Der Uhrturm im Zentrum der Plaza Colon wurde aus England importiert und weist den typischen englischen Kolonialstil auf. Er ist ein Hinweis auf die führende Rolle der Briten in der Salpeterexploration um die Jahrhundertwende. Umgebung El Tatio: 80 km nordöstlich von San Pedro de Atacama befinden sich am Vulkan El Tatio Hunderte von Geysire. Das Naturphänomen liegt in schwer zugänglichem Gelände und ist nur mit allradgetriebenen Fahrzeugen zu erreichen. Bei Sonnenaufgang sprühen die Geysire die höchsten Fontänen. Man sollte sich unbedingt mit dem Rücken zum Wind drehen, da die giftigen Schwefeldämpfe zur Bewusstlosigkeit führen. San Pedro de Atacama: Der kleine, nordöstlich von Antofagasta in der Atacamawüste gelegene Ort birgt wertvolle archäologische Funde von der Steinzeit (um 10000 v. Chr.) bis unmittelbar vor der spanischen Eroberung: Mumien, Skelette, Schädel, Werkzeuge, Keramik und Schmuck.
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